Musikalische Exzellenz im Ländlichen Raum

Musikalische Exzellenz im Ländlichen Raum

 

 

Der Landtag wolle beschließen,

 

die Landesregierung zu ersuchen

zu berichten,

 

  1. wie viele Teilnehmer einen 1. Preis beim Landeswettbewerb 2018 "Jugend musiziert" erhielten und damit berechtigt waren, am Bundeswettbewerb teilzunehmen, aufgeschlüsselt nach Herkunftsorten und nach Einrichtungen des Landes, an denen diese Teilnehmer ausgebildet wurden.
  2. wie sich im Zeitraum von 2000 bis 2018 die Teilnehmerzahlen bei den Wettbewerben im städtischen Raum (verdichteter Raum) und im ländlichen Raum entwickelt haben;
  3. ob es eine Korrelation zwischen Wohnort der 1. Preis-Teilnehmer und der Nähe zu einer Bildungsstätte für den musikalischen Erfolg gibt;
  4. welche Rolle dabei die Jugendmusikschulen spielen;
  5. inwieweit der Landesmusikrat als Träger von „Jugend musiziert“ in mögliche Veränderungen hinsichtlich der Ergebnisse zu vorstehenden Ziffern einbezogen werden soll;
  6. inwiefern dabei die Musikakademien eingebunden sind;
  7. inwiefern Instrumental- und Chorverbände eingebunden sind;
  8. inwiefern sich mögliche Konsequenzen in der Fortschreibung der Landeskunstkonzeption „Kulturpolitik für die Zukunft“ niederschlagen sollten;
  9. ob sich aus der Erhebung Konsequenzen für die Standortpolitik ableiten lassen hinsichtlich des in der Landesverfassung festgelegten Zieles, gleichwertige Lebensverhältnisse, Infrastrukturen und Arbeitsbedingungen und Chancen in allen Regionen zu schaffen?

 

16.11.2018

Haser, Röhm, Felder, Kurtz, Lorek CDU

 

Begründung:

Baden-Württemberg verfügt über ein reichverzweigtes Netz von Jugendmusikschulen. Dennoch ist es nicht möglich, aufgrund von großen Entfernungen im Ländlichen Raum und anderer spezifischer Erschwernisse, überall im Lande die Spitze der Musikleistungen gleich zu fördern. Die Anfrage soll diese Thematik beleuchten und eventuell Lösungsansätze ausloten.

 

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